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Ein Abend mit Handballspiel HBW versus Rimpar,

mit welchen Superlativen wird wohl dieses gallische Rundenspiel von der Schreibenden Zunft kommentiert werden?

Diese Einleitung bezieht sich, wie kann es anders sein, auf die euphorischen Bewertungen in Instagram / Zeitung  und Äußerungen von Personen im Bezug zum Samstagspiel in Konstanz.  Meines Erachtens war die Atmosphäre in Konstanz einladend,  gleichzeitig ausgelassen und dennoch feurig.  Unsere Gentlemen zeigten gallische Spielzüge und ja, das Spiel an sich kam gut rüber.  Meine Augen sahen einen guten Arbeitssieg.  Ich flippe auch für einen Arbeitssieg aus, habe exorbitante Freude,  komme in Partylaune, Glücksrührseligkeit und 100 Anderes, aber  ich  bleibe dennoch bei Verstand. Gute Spieler brauchen sehr gute Analysen.  

Was soll’s; ich lebe in Balingen und hier ist es eben balingerisch.

Aber HEUTE; HEUTE AM Samstag, 20.04.2018, um (hab‘ schon wieder nicht auf die Uhr geschaut)  wurde nicht nur ein gewonnenes Spiel gefeiert, sondern ein sehr gallisches Spiel gekämpft und das von allen Spielern auf der Platte. 

Als Zuschauer will ich die Anschwitzphase sehen. Erstmalig erlebe ich dabei Kampf- Sieges- und individuellen Willen in einer Deutlichkeit bei den meisten SPielern,  wie ich diesen vor noch keinem Spiel gesehen habe. Der Unterschied von den Musslern und den WeilErn Spieler ist deutlich, aber egal, selbst die MußlEr sind engagierter. Ich freue mich.

Von Althandballern habe ich mir sagen lassen, dass kraftvolle Torwürfe –Bomben – genannt werden.  Auch wenn ich solche Vergleiche für unangemessen halte, ist mir bislang kein anderer Begriff in den Sinn gekommen, der annähernd visualisieren könnte was die Spieler um Herrn Maggaiz   versuchten einzunetzen.  Der hat sogar mehrfach dagegen halten  wollen, und Saueressig und strobel gingen über kraftvolle Torwürfe hinaus und testeten im Abzug  Wurftechniken aus dem Handgelenk heraus (keine Ahnung wie die heißen).

Bei den Rimparern zeigten die super Kämpfer was sie zeigen wollten, aber wie meistens bei uns auch[i], das Team Rimpar schwitzte sich auf eine Art und Weise an,  da könnte man meinen die zwei Punkte seien schon in deren Köpfen.   

Donner, Krach und Gewitter,  die Anschwitzphase sah vielversprechend aus  -------

und genauso war dann das Spiel. Kämpferisch, gewitzt,  bedacht, teamorientiert, schnell, aber auch immer individuell schauend was in der Situation flexibel umgesetzt werden kann.   Das Team des HBW  hat für meine ZuschauerAugen ohne Kompetenzwissen zum ersten Mal bewiesen das alle Spieler in der Lage sind,  trotz des enormen Kraftaufwands, 60 lange Min. zu arbeiten, dabei geistig agil zu bleiben und  ein Ziel verfolgend zu agieren.    Und dann kam auch noch Strosack auf die Platte, PERFEKTer Abend.   

Wenn das jemand lesen sollte, dann will ich hinterherschicken, dass ich das nur mit meinem speziellen Fachwissen schreiben kann und mir dabei nicht anmaßen möchte Ahnung vom Handballspiel zu haben.  Ich gehöre zur Klasse der 0 Wisser.

Aber mit meinem speziellen Fachwissen bin ich mal wieder in der Halle folgendem ausgesetzt worden.

Da wo ich bin sitzen überall Personen, und das jetzt nicht übertrieben,  in der gesamten Halle und überall in den Hallen Deutschlands sitzen Personen, die mich auffordern leiser anzufeuern.    Alle Personen haben gemeinsam:  Sie sind keine Ohrstöpsel – Nutzer.  Ich bin gut ausgerüstet. Zu jedem Spiel sind 10 neue Ohrstöpsel in meiner Tasche, die jedoch von diesen   -  Mich einschränken Wollenden, damit es Ihnen gut geht Personen -  nicht nutzen. 

Gestern waren wieder zig  sich selbst nicht schützende Menschen mit meinem authentisch ausgelebten Enthusiasmus  befasst.  Ihre Nachlässigkeit sich selbst gegenüber und den daraus resultierenden Anspruch an andere Personen blieb, wie kann es anders sein, natürlich unreflektiert. Diese zig Personen, und fragt nicht wie viele Frauen dabei waren (ebenso  Männer die diese Frauen in deren Ansinnen auch noch unterstützt haben, solche Schwächlinge), die sich über mich aufregen,  sich solidarisieren und egozentrisch  lamentieren, sagen jedoch nicht eine müde Silbe zu dem Vater, der  seine zwei  Kleinstkinder ohne Ohrenschutz auf dem Schoß versucht damit zu beschwichtigen, dass das Spiel nicht mehr lange dauert.  Das kleinere Kind weinte, der größere hob die Arme und rief fast schon verzweifelt: „ Papa, es ist zu laut.“ 

Ihr Erwachsenen, die Ihr Egoanpassung einfordert und auch noch lebt, solltet euch der Situation entsprechend selbst schützen können, und wenn Ihr das nicht könnt?   Lebenslanges Lernen ist die Devise diese Zeit. Beginnt damit am besten schon gestern. Abitur und  Studium sind für Lebenslanges Lernen bedingt geeignet. Einfach mal als Tipp.         

Der HBW könnte sich bemüßig fühlen den Ohrenschutz für Kinder beim Einlass einzufordern und sollten Eltern keinen Ohrenschutz für ihre Kinder dabei haben, dann kommt die Familie erst in die Halle, wenn am HBW Stand HBW Ohrenschützer gekauft wurden.   Wenn Eltern mit ihren Kleinstkindern zum Handballspiel gehen beugen sie die [ii]Interessen ihrer Kinder. Der körperliche Schutz sollte wenigstens eingefordert werden.  

Stattdessen sind Ordner zu erleben, die könnten vom Handballverein Hamm ausgeliehen sein.  Unglaublich.       

Die beschriebene Beobachtung mit Gedankengut, den es in meinem Bekanntenkreis nicht gibt, hielt in jedem Fall etwas ganz Besonderes für mich im Schicksalsdepot bereit.

Ich wurde gestern geadelt.

Nicht nur das ich den Trommlern beiwohnen durfte, die Trommler sind so exorbitant wichtig,   nein, darüber hinaus bekam ich auch eine eigene Trommel. 

Mit meinen Ohrenschützern habe ich mit Lautstärke überhaupt kein Problem.       



[i] Z. Bsp.  Coburg, Essen, ich will in keinem Fall mehr erwähnen

[ii] Der Slogan könnte lauten   Handball gibt viel  - Gesundheit noch mehr

                Oder                           wir der HBW setzen uns ein  - für die wertvolle Ressource  GESUNDE KIndheit